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MapProxy

WMS- und Kachel-Proxy

MapProxy beschleunigt Kartenanwendungen durch das Vorgenerieren und Zwischenspeichern von Karten in einem lokalen Cache. Karten können durch MapProxy kombiniert, umtransformiert und manipuliert werden. So verfügt MapProxy zum Beispiel über die Möglichkeit Transparenz hinzuzufügen oder Wasserzeichen in der Karte einzublenden.

 MapProxy ist flexibel einsetzbar und kann bei einfachen, aber auch bei komplexen Anwendungsfällen zum Einsatz kommen: Vom einfachen Zwischenspeicher für eine OpenLayers Web-Anwendung bis hin zum Einsatz als zentraler Knotenpunkt in einer GDI, bei dem MapProxy dutzende WMS Dienste kombiniert, vereinheitlicht und beschleunigt.

mapproxy screenshot

Kernfunktionen

MapProxy demo
Quellen:
  • WMS 1.0.0–1.3.0 (MapServer, GeoServer, etc.)

  • TMS, WMTS (TileCache, GeoWebcache, etc.)

  • Mapserver und Mapnik (direkt, ohne WMS)

  • jeder TileCache, Google Maps oder Bing kompatible Quellen

  • ArcGIS REST Server und Compact Cache Dateien

Services:
  • WMS (1.0.0-1.3.0)

  • TMS

  • WMTS

  • KML SuperOverlays

Kachel-Optionen:
  • einheitliche Bilder werden nur einmalig gespeichert (z.B. Wasser Kacheln)

  • speichern der Kacheln im Dateisystem, in MBTiles/SQLite, ArcGIS Compact Cache, S3, Riak, Redis oder CouchDB

  • Wasserzeichen zu Kacheln hinzufügen

Optionen für zur Verfügung gestellte Dienste:
  • Quellen können über eine Geometrie beschränkt werden (z.B. durch ein Shapefile)

  • Transparenz zu undurchsichtigen Layern hinzufügen

  • mehrere Quellen zu einem Dienst zusammenfassen

  • umtransformieren von WMS und Kacheln in andere Projektionen

WMS Eigenschaften:
  • Layer-Gruppen aus unterschiedlichen Quellen bilden

  • GetMap Anfrage aus Kacheln erstellen und so eine Unterstützung für freies Zoomen und für jede Projektion ermöglichen (für jedes Desktop GIS)

  • bestehende WMS zwischen 10 und 100 mal schneller

  • GetLegendGraphic Anfragen beantworten

  • GetFeatureInfo Anfragen zusammenfassen und optional mit XSL transformieren

  • Projektionen anbieten, die nicht von der ursprünglichen Quelle angeboten werden

  • WMS Versionen und Bild-Formate konvertieren

Sicherheit:
  • offene Schnittstelle für die Zugriffsbeschränkgung

  • fein justierbare Zugriffskontrolle von Diensten und Layern

  • polygongenaue Zugriffsbeschränkung (für WMS und Kachel-Dienste)

  • Integration mit bestehenden Benutzerdatenbanken und Authentifizierungsmethoden

Nützliche Tools:
  • Effizientes Seeding-Tool mit fein einstellbarer Beschränkung in welchem Bereich Karten vorgeneriert werden sollen durch die Angabe einer Geoemtrie als Shapefile, GeoJSON, PostGIS oder im WKT-Format

  • gespeicherte Kacheln in andere Formate exportieren

  • umrechnen von Maßstäben und analysieren von Grid-Konfigurationen

Weitere Funkionen:
  • einfaches aber mächtiges Konfigurationsformat (YAML/JSON)

  • Demo-Anwendung basiert auf OpenLayers

  • mehrere WMS-Dienste in einer MapProxy-Instanz

  • Wasserzeichen und Copyrightzeilen einfügen

  • Unterstützung von nicht-bildbasierten Rasterdaten wie z.B. DEM

  • manipulieren von Farbkanälen zur Erzeugung von Graustufen-, oder Falschfarbenbilder

  • und vieles mehr

Implementierte Standards

MapProxy unterstützt folgende offene Spezifikationen:

  • OGC WMS 1.0.0, 1.1.0, 1.1.1, 1.3.0

  • OGC WMTS 1.0.0 (KVP und RESTful)

  • OSGeo TMS 1.0.0

  • OGC KML 2.2 SuperOverlays

Details

Webseite: https://mapproxy.org/

Lizenz: Apache Software License 2.0

Software Version: 1.15.1

Unterstützte Plattformen: Linux, Mac, Windows

Support: https://mapproxy.org/support

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